El Micha, seines Zeichens Chefredakteur des Akrox, hat sich viel Zeit gelassen, mit der sechsten Ausgabe seines Zines! Insgesamt vier Jahre lagen zwischen Nummer 5 und 6. Viel Zeit und dennoch schön, dass er sich aufgerafft hat.
Zwischen den giftgrünen Umschlagseiten finden sich 40-A5 Seiten (insgesamt also 44 Seiten … das klingt jetzt wie Mathe-LK trifft auf Beamtenpunk … sorry), die vor allem von vier Interviews geprägt sind. Vor das Mikro werden die Bands Neue Katastrophen, Cleansweep und Mutabor gezogen sowie Christian Bendel, der Konzert- und Bandphotograph ist. Die Bands sagten mir entweder nichts oder ich finde sie nur mässig spannend. Mit Mutabor verbinde ich immer mein erstes richtiges Open Air in Stemwede, wo neben ihnen auch noch Los Placebos, Steakknife, Superpunk, die langweiligen Beatsteaks, die Reggae-Hippies von Cashma Hoody sowie Die Schnitter gespielt haben. Ein wahnsinnig spaßiges Wochenende, doch bei Mutabor legt sich dann irgendwann der alkoholische Nebel über das Erinnerungsvermögen. Nun ja, so viel zu meiner Verbindung mit den Bands im Heft. Die Interviews sind dann auch leider „nur“ Fanzine-Standard, ganz okay, aber für nicht Fans der Bands auch nicht wirklich spannend. Wie Menschen nun mal so sind …
Christian Bendel scheint da schon spannender zu sein. Auch wenn das Interview etwas „Photo-Nerd“-mäßig ist, kann man die Antworten gut lesen und Christian scheint ein sehr sympathischer, fitter und aktiver Typ zu sein.
Gut gefallen tut (tun tutet man ja nicht …) auch das Selbstinterview mit dem Herausgeber – anstatt eines Vorwortes, die Buchbesprechungen – Dorfpunks und Verschwende Deine Jugend, letzteres herrlich auf’s Korn genommen – und der Helgoland-Text sind auch sehr nett. Insgesamt ein gutes, spannendes Zines.
Mehr Infos zum Zine finden sich auch hier: Indiepedia
Bestellen kann man das ganze hier: akrox.de
3 Antworten auf „Fanzine – Akrox #6“
- 1 Pingback am 10. Mai 2011 um 11:17 Uhr
- 2 Pingback am 24. Januar 2012 um 11:01 Uhr
Und die alten Ausgaben gibt’s als .pdf auf der Fanzine-Heimseite. Hach, gutes altes Schnippsellayout.