Bad Omen + Betrayed + Goo + Flippin Soul + … in Quezon City

Bad Omen + Betrayed + Goo + Flippin Soul +Count Kutu + End of Man + Neighbors + Rizal Uno in Skarlet/Ten02 Bar in Quezon City (15.03.2012)
Eine Woche nach der CD-Release Party von Bad Omen, wo das Skarlet (ehemals: Ten02-Bar) brechend gefüllt gewesen sein soll und Punks und Skins den Laden zum Teil in Schutt und Asche gelegt haben, gab es diesmal eine ruhigere Show unter der Woche. Leider nur ein paar Leute verirrten sich an diesem Donnerstag in den Laden und sahen gute Songs von großartigen Bands. Sowohl die 80er Jahre Helden von Betrayed, die u.a. mit einer Coverversion von „New Rose“ von The Damned glänzten, die Jungs von Bad Omen, die neben vielen eigenen Songs auch The Clash und Cock Sparrer coverten, sowie die großartigen Flippin Soul, die einfach phantastische Soul-Musik zum besten gaben und die Tanzbeine der Anwesenden in Schwung brachten, hätten ein größeres Publikum verdient gehabt. Auch Goo sind eine tolle Emo-College-Rock Band, die im Vergleich zum Abend zuvor (s. hier) druckvoller spielten. Betrayed im Anschluss waren eine der ersten Bands, die Punk mit Hardcore-Einflüssen spielten, Mitte der 1980er Jahre. Heute spielen sie eher schnelleren, vom England-Punk der späten 1970er beeinflussten Punkrock.
Betrayed 2012
Tja und zu Bad Omen muss ich hier wohl nicht mehr viel Schreiben, weil alles wichtige schon gesagt ist (hier ). Vor allem die neue CD „Unite and Fight“ weiß mit 16 Songs zu gefallen – u.a. schön die Cock Sparrer Coverversion „Manila Belongs to Me“, in der Freund/innen aus der Pinoy-Punk-Szene gefragt wurden, den Song einzusingen. Und „Bloody Bastards“ ist ein richtiger Hit, simpler, guter Streetpunk.
Dass die Flippin‘ Souls den Abend für uns beendeten, war dann ein schöner Kontrast. Soulmusik auf die Beine und weniger auf den Kopf ausgerichtet und dennoch mit einem „Alex-Clockwork-Orange“ am Gesang, der einfach wahnsinnig charismatisch wirkte und mit seinem charmanten Lächeln Menschen in seinen Bann ziehen konnte.
Flippin' Soul
So war es ein schöner Abend mit Freund/innen und Leuten, die ich gerne habe und dazu kaltes Bier und laute Musik! „We‘re coming back!“