Archiv für April 2014

Underparts, Caves, Down & Outs, Dauntless Elite, Deny Everything und Iron Chic in Berlin

15 Jahre YoYo Records – Underparts, Caves, Down & Outs, Dauntless Elite, Deny Everything und Iron Chic im Bei Ruth in Berlin (26.04.2014)
Ein wunderbares Konzert mit wunderbaren Menschen und Bands. Underparts als guter Opener, Caves wunderbar wie immer, Down & Outs als unbekannte Überraschung, Dauntless Elite zum Verschnaufen nach draußen, Deny Everything mit Konfetti und am Ende einfach nur die superguten Iron Chic! Wunderbarer Konzertabend und daher nur ein paar Photos.

Deny Everything, YoYo Records
Deny Everything Re-Union – Konfetti-Alarm

Iron Chic auf 15 Jahre YoYo Records
Iron Chic, vierte Reihe, nassgeschwitzt.

Iron Chic auf 15 Jahre YoYo Records
Iron Chic, laut mitsingen!

Supernichts + Canyoucancan in Berlin

Supernichts + Canyoucancan im Auster Club in Berlin (22.03.2014)
Wieder so ein unmotivierter Konzertbericht? Wer soll den denn noch lesen? Das ist doch immer der selbe Scheiß, aufs Konzert kommen, warten, Bier trinken, mit Leuten quatschen, Band, klatsch klatsch klatsch und Applaus! Supernichts – bekenndende CDU-Punks – spielen ein paar Songs gegen die FDP und Leute, die man nicht immer mag, wie Lehramtstudierende, Ramones und so. Irgendwie bringen sie es in ein paar Songs auf den Punkt, in anderen aber irgendwie auch nicht. „Last Exit Ascheberg“ hätte zum Beispiel auch „Last Exit Teltow“ heißen können: „Tätowierte Rock’n’Roller trinken abends gerne Cola. Denken ständig an L.A. beim Joggen um den A-a-See.“ Ändert den Seenamen und man denkt ans Wild At Heart. Irgendwie bin ich dann auch zu alt oder zu nüchtern für diesen Abend. Der Funke springt nicht über und richtig fremd schämen ist angesagt, wenn man Fußballansagen macht gegen den lokalen Verein (Hertha BSC), den wahrscheinlich an diesem Abend die Hälfte nicht kannte und die andere Hälfte einfach ignoriert. Das ist so dumm als würde man auf St. Pauli versuchen, die Zuschauer/innen mit dem lokalen Bundesligisten HSV zu beleidigen, hehe.
Die andere Band spielte poppigen Ska …

Red Tape Parade – Self titled 7inch

Red Tape Parade – Self titled 7inch
Red Tape Parade war immer so eine Band, die mich nicht sonderlich groß interessiert hat. Klar, sie klangen schon ein wenig wie die ganze NoIdea Records und Gainesville-Mischpoke und waren somit per se schon charmanter als viele andere Bands, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas. Am 15. April letzten Jahres verstarb dann der Frontmann der Band, Wauz, an einer Krebserkrankung. Viel zu jung, viel zu früh. Von der Diagnose im Dezember 2012 bis zum Tod verging nicht einmal ein halbes Jahr. Kaum Zeit, Abschied zu nehmen. „Es ist eine der unabwendbaren Schicksalsschläge, für die es weder eine Vorwarnung noch ein Überlebenstraining gibt“, schreibt das Label.
Posthum erscheint daher an Wauz‘ Geburtstag, dem 01. April, das „finale Kapitel und tosende Requiem der Band“. Und tatsächlich, vielleicht ist es die Geschichte, die Energie, die das Video ausströmt, aber der Song verfängt sich.
In beiden Songs „Leap Year Of Faith“ und „Song 21“ (feat. Funeral For A Friend-Sänger Matthew Davies-Kreye) spürt man das Herzblut, das Wauz in die Songs investiert hat. „Im Gegenzug zollen ihm die verbliebenen Bandmitglieder und nahestehenden Bands und Musiker mit umfangreichen und das-Herz-auf-der-Zunge-tragenden Linernotes Tribut.“
Die 7inch kann wahrscheinlich bald überall geordert werden, das Video findet ihr unten. Schöner Abschied!