Archiv der Kategorie '03. Lesungen - Termine'

Shh…Diam + Donut Hearts in Berlin

Shh…Diam + Donut Hearts im Schokoladen in Berlin (27.07.2016)
Stellen wir uns folgendes Szenario vor. Eine witzige, humorvolle und gute Band, nennen wir sie mal Shh…Diam, spielt in einer fremden Stadt und unterhält ihr Publikum wunderbar. Sie erzählen Geschichten über Bollywood-Schauspieler, die Zigaretten hochwerfen und durch einen Pistolenschuss anzünden können, bevor sie wieder ins Maul des Heldes fallen, der aber gleichzeitig einem Pferd das Gesicht wegschießt. Oder hat sich jemand schon mal Gedanken um die Gefühle von Türen gemacht? Und wie scheiße schwer es ist, den „Door-Repair-Man“ nach zehn Uhr abends zu erreichen? Großartige Aufforderungen mehr zu trinken, werden zwischen den Songs ausposaunt und die Bassistin entschuldigt sich später: „Ihr müsst wahrscheinlich alle morgen arbeiten, oder?“ Als absolute Zugabe einen Song zu spielen, der da heißt „I woke up gay“, dürfte im eigenen Land durchaus problematsich sein.
Denn da wird nun irgendwo ein kleiner Präsident, unterjocht von seiner Frau (s. Jungle World Artikel), in seinem Hinterzimmer sitzen und denken: „Die sollen mir mal nach Hause kommen.“ Er wird da vor sich hingrummeln. Seinen einzigen ernstzunehmenden Widersacher hat er wegen verbotener Homosexualität in den Knast gebracht (s. Taz-Artikel). Dieser Präsident wird sich dann beim Versuch selbst in den Arsch zu beißen einen fürchterlichen Hexenschuss zu ziehen. Er wird in dieser elendigen Position verharren, bis seine Frau reinkommt, das Radio einschaltet und ihn mit Nicht-Beachtung straft. In einer gerechten Welt würden dann im Radio „Shh…Diam!“ laufen, vielleicht mit dem Song „I woke up gay“. Es wäre eine bessere Welt!
So blieb nur in den Schokoladen zu pilgern, an besagtem Abend. Das taten mehr Menschen als erwartet, mit ca. 70 Leuten war es angenehm voll. Als erstes spielten Donut Hearts (Bandcamp-Seite). Ukulelen-Rock, irgendwie bizarr, ebenfalls humorvolle Texte, gute Stimme, gutes Schlagzeug, aber Ukulele … ist dieser Hype nicht schon wieder vorbei? Haben mit The Pukes (Bandcamp-Seite) u.a. nicht schon genügend Band das auf die Spitze getrieben? Anyway, kurzweilig und dennoch etwas zu lang auf der Bühne.
Danach dann Shh…Diam! (Youtube-Channel der Band). Eine Mischung aus Punk, Rock, etwas malaysische Beat-Musik und fertig ist eine Halbestunde hervorragende Unterhaltung. Sie selbst nennen es Happy Hard Core und vielleicht ist da etwas dran. Vor allem witzig, in einem linken Laden sich direkt auszuziehen („I will drop my pants now“) – die Erleichterung hinter mir war groß: „Er hat noch ne Hose drunter.“ Wahnsinn, wie verängstigt Berliner-Konzertgänger/innen mittlerweile sind. Auch die Aufforderungen mehr an der Bar zu konsumieren, besoffen zu werden und Klamotten auf die Bühne zu werfen – „but please, no shoes!“ – wurde distanziert begrinst. „Ist ja alles nicht so ernst gemeint.“ Anyway, die Band hatte Spaß, das Publikum hatte Spaß, wunderbar! Am Ende musste ich mir gar seit über zehn Jahren mal wieder eine CD in Deutschland auf einem Konzert kaufen … die sieben Songs sind so wunderbar wie der Live-Auftritt. Ein guter Abend und wenn jetzt noch ein kleiner Präsident in einem entfernten Land …

12.03.2015 – Lesung im Fischladen in Berlin

Donnerstag – 21:00 – Lesung mit dem phantastischen Chrischan „Don“ Donowski und meiner Wenigkeit im
Fischladen
Rigaerstr. 83, 10247 Berlin

Lesung von Mika Reckinnen und DonChrischan (C. Donowski) im Fischladen, Rigaer Straße 83, 10247 Berlin Friedrichshain - Punkrock!

Infos zu den Lesenden:
Chrischan „Don“ Donowski. Literat, Kurzgeschichtenautor, Zwischenweltenbummler. Seine Kurzgeschichten erscheinen seit 2008 in diversen Underground-Magazinen und Fanzines. Er ist Initiator und Mitherausgeber des Berliner Subkultur-Zines Der Gossendelphin und Gast auf diversen Lesebühnen.
In seinen Kurzgeschichten trifft sich die Unterschicht der Kunstschaffenden, subkultureller Weltraumschrott, herausgerissen aus der Umlaufbahn, die Kreuzberger Trinkerszene und Gott im Vorgarten zur Hölle.

Mika Reckinnen wäre gerne Thronfolger in einer südostasiatischen Kleptokratie, stattdessen schreibt er seit langem Kurzgeschichten und Kolumnen für Punk- und Kleinkunst-Fanzines (u.a. Trust, Alleiner Threat, der gestreckte Mittelfinger, Pankerknacker etc.). Manchmal liest er diese auch vor. Laut!

Lesung in Wiesbaden – Cafe Klatsch – 20.12.2014

Am Samstag, den 20.12.2014 heißt es wieder einmal, auf die Bretter die das Café Klatsch bedeuten, hieven und laut vorlesen. Da Wiesbaden eine wunderschöne Stadt ist – und mein großes Ziel, endlich die größte Kuckucksuhr der Welt zu sehen, einen Schritt näher zu kommen. Die nach dem Krieg vom weltberühmten Souvenirverkäufer Emil Kronenberger aufgestellte Uhr, zieht mich nun schon zum vierten Mal in die Landeshauptstadt des Flächenstaates Hessen, nicht zu verwechseln mit dem Vorort von Hamm, Heessen.
Die schönsten Geschichten (optisch) werden eingepackt und vorgelesen … also, vorbei kommen, rumkommen, dummkommen, sich freuen. Danach wird Jever Fun bis zum Abwinken gezischt und vielleicht mischen wir uns heimlich auch Alkohol mit in den Spaß. Ick freu mir!

Weitere Infos auf der Seite vom Café Klatsch (hier) oder auf dem Flyer:
Lesung von Falk Fatal, Jens Jekewitz, Mika Reckinnen - Punk-Lyrik, Punkrock-Kurzgeschichten, Trash-Reading im Cafe-Klatsch zu Wiesbaden

Butch Meier in Hamburg – die Vorgeschichte

Butch Meier in der Bürste in Hamburg (14.09.2014)
Butch Meier im Kato (29.09.2006), Lesung von Jonnie Schulz in Berlin (13.03.2014 + 31.05.2014), Digger Barnes & Pencil Quincy as The Diamond Road Show (14.06.2014) in Berlin

Um das Phänomen „Butch Meier“ zu erklären, muss ich wohl ein bisschen weiter ausholen. Es war 2006 und ich war das erste Mal für kurze Zeit sesshaft in Berlin. Jung, unerfahren und pleite, aber dennoch auf der Suche nach Spaß, nach Neuem, nach guter Unterhaltung und günstigen Bieren. Generation Praktikum bei einer Wochenzeitung halt. DonChrischan wies mich damals daraufhin, dass bei ihm um die Ecke – im Kato, wie der Laden unter der U-Bahn Schlesisches Tor damals hieß – eine Countryband spielen würde. Es war die Zeit, in der wir Johnny Cash längst ins Herz geschlossen hatten, Tim Barry und Rumbleseat abfeierten und Chuck Ragan seine ersten Solo-Singles veröffentlichte. (US-amerikanischer) Punk hatte seine Country-Wurzeln entdeckt, Against Me! und die (ehemaligen) Mitglieder von Avail und Hot Water Music machten es möglich. Schon damals bahnte sich der Hype ein, der spätestens drei Jahre später wie eine Seuche über alle mittelmäßigen Melodiccore Bands einfiel. „Soloalben“ wurden „in“. Während dieses Genre heute absolut überbewertet ist und viel Mist veröffentlicht wurde, hatte es damals noch einen gewissen Esprit! Selbst Truck Stop waren damals auf dem Höhepunkt ihres Zenits und veröffentlichten – vor der anknüpfenden Ralph Siegel-Ära – selbstironisch Klassiker. „Immer Geradeaus“ aus dem Jahr 2006 hat wahrscheinlich die größte Hitdichte eines Studioalbums seit einem Vierteljahrhundert.

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Lesung in Berlin – M29 – 20.03.2014

Mika Reckinnen und David Visconte

Lesung in Leipzig und Kassel

Kleine Lese-Tour mit Alex Gräbeldinger und Falk Fatal
„Hit the Road, Jack“, „sieh zu, dass Du Land gewinnst, Joppi“, so könnte man Percy Manfields gleichnamigen Song ins Deutsche übersetzen. Jetzt ist es ganz gut, dass wir weder was gewinnen wollen und erst recht kein Land, aber dennoch uns ohne Trennungsschmerz wieder auf die Straße begeben. Oder auf die Gleise. „On the Road again“ von Willie Nelson würde daher wahrscheinlich viel besser passen. Diesmal führt es Alex Gräbeldinger, Falk Fatal und mich nach Leipzig und Kassel. Am
27. Februar – 20:00 Uhr im Zwille (Wolfgang-Heinze-Straße 13)
lesen wir wilde Geschichten in einer schönen Bar. Leider hat die Kneipe scheinbar nur eine fb-Seite, sodass ihr ein wenig selbst recherchieren müsst und ohne Verlinkung auskommt.
Noch klandestiner wird es einen Abend später. Denn am
28. Feburar – 20:00 Uhr im Das Haus (in Kassel)
deren Homepage gerade noch down ist. Auch hier fangen wir pünktlich an, in die Mikrophone zu husten, da wir danach mit den finnischen Punkrockern von Wasted Spaß haben werden und feiern. Ein wenig hoffe ich, dass uns das auf der sozialen Leiter aufsteigen lässt … und wenn nicht, auch egal! Wir sehen uns!

Flyer Kassel

Lesung im Berliner Trickster am Freitag – 22.11.2013

Kon­zert / Lesung mit:
SAI­GOONS

MIKA RE­CKIN­NEN
FALK FATAL

Lesung von Falk Fatal und Mika Reckinnen mit The Saigoons

Falk Fatal liest Ge­schich­ten aus dem After der Ge­sell­schaft. Zur Per­son: Lü­gen­ba­ron, Tu­nicht­gut, Aus­hilfs­mi­s­an­throp. Zudem Her­aus­ge­ber des ge­streck­ten Mit­tel­fin­ger Fan­zines, Sän­ger der Ol­die­punk­band FRONT und Ge­le­gen­heits­schmier­fink di­ver­ser Schund­pu­bli­ka­tio­nen
Mika Re­ckin­nen wäre gerne Thron­fol­ger in einer süd­ost­asia­ti­schen Klep­to­kra­tie, statt­des­sen schreibt er seit lan­gem für Punk- und Klein­kunst-​Fan­zines (u.a. Trust, Al­lei­ner Thre­at, Dra­chen­mäd­chen, Pan­ker­kna­cker, etc.). Manch­mal liest er diese auch vor. Laut!
Im An­schluss spie­len die Sai­goons aus Düs­sel­dorf. Ir­gend­wo zwi­schen einer Ga­ra­ge in den 70er, NDW An­fang der 80er und Punk nach 2000.

ab 21 Uhr

www.​saigoons.​bandcamp.​com
www.​facebook.​com/​Saigoons
www.​alleinerthreat.​blogsport.​de
www.​trashrock.​de

10 Jahre AKZ – Feier mit Konzert, Essen und Lesung

10 Jahre AKZ – Feier mit Konzert, Essen und Lesung
Zum zehnjährigen Geburtstag des AKZ in Recklinghausen (Link) gratulieren live und on stage meine Lieblinge von duesenjaeger (Link) und Freiburg (Link) sowie Bands wie Messer etc. Dazu gesellen sich auch der Lustige Bob, Alex Gräbeldinger und meine Wenigkeit am Nachmittag schon mit einer Lesung, damit wir danach die Bands feiern können. Ich hoffe, wir sehen uns ab ca. 15:30 Uhr!

AKZ - 10 Jahre

Lesung in Wiesbaden am Freitag und Bingen am Samstag

Kaputt Lesen mit Falk Fatal und Alex Gräbeldinger

Hola, die Waldfee. Noch schnell von dem Falk seine Seite (Trashrock) die Ankündigung kopiert:

Alex Gräbeldinger, Falk Fatal und Mika Reckinnenlesen lesen am Wochenende wieder laut vor. Am Freitag in Wiesbaden, am Samstag in Bingen. Wir sehen uns! Sie werden alles kaputt lesen und alles leer trinken. Am Freitag, den 5.4. werde sie dies in der Kulturkneipe Sabot in Wiesbaden tun, tagsdrauf, am 6.4., im JUZ Bingen. Die Drei eint das Talent zum gepflegten Scheitern und die Lust, ihre Umwelt mit klarem Blick zu sezieren. Diese Erlebnisse packen sie in mal in wahnwitzige, mal in skurrile Geschichten. Zwischenrufe sind übrigens erwünscht.

ALEX GRÄBELDINGER
Punk, Opfer, Vollidiot. Kolumnist beim Ox-Fanzine und Buchautor von “Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl” und “Bald ist Weltuntergang, bitte weitersagen.”

FALK FATAL
Lügenbaron, Tunichtgut, Aushilfsmisanthrop. Zudem Herausgeber des gestreckten Mittelfinger Fanzines, Sänger der Oldiepunkband FRONT, Kolumnist für das Sensor Magazin und Gelegenheitsschmierfink für diverse Schundpublikationen.

MIKA RECKINNEN
Mika Reckinnen hält sich häufig in südostasiatischen Kleptokratien auf und schreibt Kurzgeschichten für Fanzines (u.a. Drachenmädchen, Pankerknacker, Trust, Der gestreckte Mittelfinger). Manchmal liest er vor. Laut!

Lesungen in Kaiserslautern und Mannheim

Lesungen in Kaiserslautern (15.02.2013) und Mannheim (16.02.2013)
Jetzt wird es wieder kuschelig! Draußen kalt, innen Bier! Besser geht es gar nicht. Damit Bier trinken alleine nicht so doof aussieht, gibt es drumherum ein wenig Unterhaltung. Der liebe Alex Gräbeldinger und der verehrenswerte Falk Fatal teilen sich mit mir eine Bühne. Und zum Glück findet das nicht irgendwo statt, sondern in Deiner Lieblingsstadt*.

*= wenn Deine Lieblingsstadt Kaiserslautern oder Mannheim heißt. Denn dann notiere dir diese Daten:
15.02.2013 im Clearing Barrel (Link – Kaiserslautern)
16.02.2013 im Blau (Link – Mannheim)

Und so sieht der Flyer (für Mannheim und eigentlich auch für Kaiserslautern) aus:
Lesung Alex Gräbeldinger Falk Fatal und Mika Reckinnen

Lesung in Berlin am Freitag

BLÜCHER-WG-WELTUNTERGANGS-LESEABEND!!!

Wie allgemein bekannt, wird ja am Freitag, 21. Dezember die Welt untergehen. Im Angesicht der Apokalypse hielten wir es nicht für notwendig, das riesengroße, teure Zimmer unserer schmucken Wohnung zwischenzuvermieten. Jetzt haben wir den Salat: die Hausverwaltung besteht auf die volle Dezembermiete und auch der Mieterverein teilte uns mit, der Mayakalender sei keine juristisch wasserdichte Grundlage für eine Mietminderung. Was also tun? Wo kommt die Kohle her?

Der Plan: wir wollen uns mit euch und einem formidablen Kulturprogramm von dieser schnöden Welt verabschieden. Apokalyptische Geschichten tragen vor:

Don Chrischan (1A B-Kultur, www.donchrischan.de)

Der fette Mann (vom Liverhörspiel DJ Tulpe & der fette Mann und der Poetry Island-Lesebühne)

Mika Reckinnen (Alleiner Threat-Fanzine, http://alleinerthreat.blogsport.de)

David Visconte (Schlammrock-Fanzine; Poetry Island-Lesebühne)

…und wer noch so Bock hat, was zum Besten zu geben.

Helfen könnt ihr uns, indem ihr Bier, Glühwein und Mexikaner trinkt, als gäbe es kein Morgen mehr (gibt’s ja wirklich nicht…). Leute mitbringen ist ausdrücklich erwünscht! Vorbeikommen könnt ihr ab 20 Uhr, Lesung ist ab 21 Uhr. Anschließend gibt’s Musik aus der Konserve.

Wo: Blücherstr. 13 (U Hallesches Tor), linke Tür, klingeln bei Gampe, Michaelis etc., rechter Seitenflügel, 5. Stock

See you in hell!

Eure Blücher-WG: Annika, Lydia, Marco, Höppi und Monty

Lesung in Wiesbaden am 28.12.2012

Wer kennt es nicht, die Post-Jesus-Geburts-Festival-Traumata: Die falschen Geschenke, die falschen Freunde, die falsche Familie, das falsche Fernsehprogramm, die falschen Zähne!?! Wer träumt da nicht davon, seine Bahncard100, das neue TomTomTomTomTom-Naviationsgerät oder den alten Bandbus direkt für einen entspannten Kurztripp nach Wiesbaden zu nutzen?! Ja, genau, Wiesbaden, die muntere Metropole irgendwo südlich von Hamburg, westlich von Berlin und gar nicht mal soweit weg von Paris! Mitten im Herzen des Dreiecks Frankfurt-Koblenz-Darmstadt, direkt neben Mainz!
Und jetzt kommt es, das Post-Jesu-Krippe-Drin-Liegen-Traumata und den Einsatz von Karten, Navigationssystemen oder Bandbussen können sinnvoll kombiniert werden, um folgenden drei Herren beim Bärte im Gesicht wachsen zu zusehen:
Falk Fatal
Jens Jerkewitz
Mika Reckinnen
Und das ganze im wunderschönen Cafe Klatsch. Gekreuzigt wird allerdings erst Post-Ostern in Bingen (16.04.), soviel darf schon mal vorweg genommen werden.

So, und nun alle frohen Mutes an die (vegane) Weihnachtsgans!

Punkrockers-Radio – Playlist der Sendung vom 07. August 2012

Punkrockers-Radio – Playlist der Sendung (07.08.2012)
Am 7. August war ich beim Wolverine zu Gast in der Sendung „Plattenküche #19″ auf Punkrockers Radio. Wir haben eine Menge philippinischen Punkrock durch den Äther gejagt, über das Land gequatscht und Spaß gehabt. Danke an Wolverine und Punkrockers Radio sowie alle, die zugehört, mitdiskutiert oder im Anschluss Feedback gegeben haben. Wer sich für die Bands interessiert, Facebook / Myspace / Bandcamp haben fast alle Bands. Wer sich für die Philippinen interessiert, sollte unbedingt die Website der deutschen Organisation philippinenbüro checken, dort finden sich viele Infos zu der politischen Situation und sozialen Bewegungen.

Hardcore-Crowd in Manila in 2011

Playlist:
21:01 The Lurkers – Wolverine (Britischer Punk)
21:05 Gut Reaction – 93 (90er Melo-Core aus Manila / Bulacan)
21:07 Urban Bandits – Blood in Every Heart (80er Kracher)
21:13 Bad Omen – Unite And Fight (Streetpunk aus Manila von 2012)
21:16 Istukas Over Disneyland – Ekonomiya (Hardcore-Punk aus der Pampanga-Provinz von 2011)
21:22 Pascow – Spraypaint The Walls (Split-Single mit Spermbirds der Saarland-Heroen von 2012)
21:24 Arsonsmith – Arsonsmith Must Be Destroyed! (Destructo-Punk aus Bulacan-Provinz)
21:27 Choke Cocoi – Karamihan ng Tao ay Pu (Biofeedback) (All-Girl-Riot-Core aus Laguna)
21:36 PUT 3 SKA – Manila Girl (Ska aus der Hauptstadt)
21:39 Marcos Cronies – Skaciety (Ska aus der Pampanga-Provinz)
21:47 Go Signals, The – Stand Up! (Mod-Rock aus Manila)
21:50 Granada – Defiant (Acoustic-Punk-Sensation aus Manila)
21:57 Stöj Snak – How Much Tear Gas Does It Take Before You Start Seeing Red (Dänischer Akustik-Punk von 2012)
21:59 The Beauty Of Doubt – (We Should) Just Matter (Hardcore-Band aus Manila von 2010)
22:06 No! – Don‘t Hold Back (Female-Fronted Hardcore aus Cebu)
22:08 Toxic Orgasm – Feminism (Female-Fronted Hardcore aus Cebu, nochmal)
22:09 Richard Collier – Make Up, Break Up (Emo-Punk aus der Hauptstadtregion)
22:13 The Rapture – Bible Study (Christen-Melo-Core aus Cebu)
22:17 Feud – X on my hand (Straight Edge Hardcore aus Cavite)
22:19 half the battle – half the battle / take the chance (Hardcore aus Manila)
22:28 Philippine Violators – Who Needs Society (Punkrock-Klassiker aus den 1980ern)
22:30 Einstein Chakras – Abolish Private Property (Punkrock von England beeinflusst, based in Manila)
22:33 Bad Omen – Bloody Bastard (Streetpunk von 2012)
22:41 BETRAYED – Hardcore Rules (Old School Hardcore aus den 1980ern)
22:42 Throw – Throw Them All Away (Old School Hardcore von 2010)
22:44 Istukas Over Disneyland – Ritwal (Pampanga’s Finest – von einer Split 7″ mit den französischen R.A.B.)
22:50 Anti Suck System – Leeches (Punkrock aus den Philippinen)
22:52 AxSxP – Third World Country (Punkrock aus den Philippinen)
22:58 Caitlyn Bailey – …So This Is Home (Screamo aus Davao)
23:02 the beauty of doubt – everything ends (Hardcore aus der Hauptstadtregion)
23:06 Pascow – Ich bin dann mal durch (Mit dem Saarland endet’s …)

Lesung im Radio – Dienstag 7. August (punkrockers-radio.de)

Lesung im Radio – Dienstag 7. August (punkrockers-radio)
Am Dienstag, den 7. August geht es mal wieder nach Bochum. Eingeladen zu „Wolverines Plattenküche #19“ bei Punkrockers-Radio.de. Der Ankündigungstext lautet wie folgt:

    „Mika Reckinnen schreibt. Er schreibt Kurzgeschichten für Fanzines. Er schreibt Artikel für sein Ego-Fanzine Alleiner Threat. Manchmal liest er auch aus seinen Kurzgeschichten vor. Außerdem ist er mit der philippinischen Punkrockszene vertraut. Jeder Punkt für sich ist schon ein Grund ihn mal einzuladen. Nachdem ich eine bereits geplante Sendung leider verschieben mußte, klappt es nun endlich und Mika kommt vorbei. Musikalisch werden wir uns dabei vornehmlich in Asien bewegen und ein paar Kurzgeschichten wird es sicher auch zu Hören geben. Da trotz Sommerloch neue Alben erscheinen, werden wir euch auch in dieser Hinsicht versorgen, z.B. mit Musik von Kotzreiz, Rasta Knast, Straightline oder Jaya The Cat.“

Mal sehen was passiert …

Lesung in Recklinghausen – Freitag – 1. Juni 2012

„Das Essen gekocht und die Wäsche gemacht“ (Pascow) und den letzten Rest Würde dann nach Recklinghausen gebracht!
Dort findet am 1. Juni – also dem kommenden Freitag – erneut eine dieser sau-dämlichen Lesungen statt, bei denen drei kranke Geister ihre kranken Leiber (so ähnlich bei Razzia) auf die Bühne schleppen und sich danach einen gemütlichen Abend machen, mit allen die da Lust drauf haben. Inklusive laut Musik hören, Bier trinken und auf gar keinen Fall (!!!) über verschissene Literatur reden. Denn nach der Lesung ist vor der Freizeit!
Das Ganze wie so häufig mit dem ober-genialen Alex Gräbeldinger und dem nicht minder großartigen Lustiger Bob. Und damit die Stimmung nicht völlig überkocht, werden die beiden Sozialpädagogen mich in ihre Mitte nehmen, belämmert reinschauen lassen und den einen oder anderen Abgesang auf das Ruhrgebiet anbieten.
In diesem Sinne, man sieht sich am Freitag in Recklunghausen. Das Ganze beginnt um 19:30 im wunderschönen AKZ – Alternativen Kulturzentrum und wie man dort hin kommt, weiß man als Ruhrgebietler/in einfach oder schlägt es hier nach: AKZ-Website

„und roberto blanco versus takt der angst, hinter fototapeten und einkaufstüten verschanzt“ … ach, wie schön! (Pascow)