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Lieblingsalben: Whiskey & Co. – st

In dieser Reihe möchte ich unregelmäßig großartige Alben vorstellen, von Bands, die mir was bedeuten und von denen ich nicht genug bekommen kann. Anfangen möchte ich mit einer Band namens Whiskey & Co., wobei es in diesem Eintrag nur um deren erstes, selbstbetiteltes Album geht.
Aufmerksam geworden bin ich auf die Band durch einen guten Freund vor einigen Jahren. Zur selben Zeit habe ich allgemein das Label No Idea und wunderbare Bands wie Hot Water Music, Against Me! (zum damaligen Zeitpunkt), Unitas, Rumbleseat und andere entdeckt. Vor allem Unitas – mit Bandmitgliedern von Hot Water Music, Discount und anderen – und ihr Album „Porch Life“ haben es mir angetan. Souther Rock, der deutlich stärker von Uncle Tupelo beeinflusst war, aber dennoch ähnlich wie Rumbleseat (file unter: Chuck Ragan) wahnsinnig viel Energie hatten. Und genau da fing auch die Liebe zu Whiskey & Co. an.
Whiskey & Co. - self titled
Denn wie Samantha Jones (nur um das Namedropping hier mal langsam ad absurdum zu führen, war sie auch bei Bitchin‘ aktiv als Sängerin und Gitarristin) bei Rumbleseat, hat auch Kim Helm eine sehr warme und dennoch passende Stimme. Dazu gibt es einfachen alternative Country, der von Liebeskummer, Leben in Käffern, Alleinsein und Drogenkonsum singt. Dabei sind gerade die Texte sehr persönlich gehalten, es geht weniger um abstrakte Geschichten, die irgendwem passieren könnten, sondern viel mehr hat man das Gefühl, Kim Helm und die ganze Band um sie herum mal bei Seite zu nehmen und auf ein Glas Bier einladen zu müssen. Ein Mischung aus Verzweifelung, Aufgabe und dem typischen, irgendwie muss es dann doch weitergehen. Passend dazu schon der Opener auf dieser Platte, der Song „High Life“, der das wunderbare Zitat „I hope that the high life is more than me just getting high“ beinhaltet.
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